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Schulprogramm

 

Präambel

Schule ist Ort pädagogischer Interaktion und Kommunikation.

Das Otto-Hahn-Gymnasium hat das Ziel, Kinder und Heranwachsende zu selbstbestimmten, urteilsfähigen und aktiven Mitgliedern der menschlichen Gemeinschaft zu erziehen. Es erfüllt einen Bildungsanspruch, der über die Forderungen eines jeweilig herrschenden Zeitgeistes hinausgeht. Die Grundwerte unserer Gesellschaft verpflichten alle Erziehenden darauf, in den Heranwachsenden Persönlichkeiten mit vielfältigen Anlagen zu sehen und sie so auszubilden, dass sie in der Lage sind, ein sinnerfülltes Leben zu führen und ihre Welt verantwortlich zu gestalten. Dabei muss die Schule einen möglichst breiten Einblick in die Kultur- und Geistesgeschichte bieten und zu intensiver Auseinandersetzung mit tradierten Bildungsgütern anleiten.

In einer Gemeinschaft, deren Zielsetzung u.a. die Selbstentfaltung des Individuums in einer pluralistischen Gesellschaft ist, kommt dem Erfordernis nach Anerkennung der Menschenwürde eine überragende Bedeutung zu. Achtung der Menschenwürde ist jedoch nicht bloßes Postulat, sondern verpflichtet alle zur Akzeptanz eines verbindlichen Wertekanons, dessen Kern letztlich  Mitmenschlichkeit ist. Bei aller angestrebten Individualität als Quelle einer den Fortschritt sichernden Vielfalt ist Mitmenschlichkeit die unverzichtbare Voraussetzung für inneren Frieden, geistige Freiheit und persönliche Sicherheit. Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte des Otto-Hahn-Gymnasiums sehen sich deshalb einer Erziehung verpflichtet, die der Maxime folgt:

Handle stets so, dass es nicht nur dir, sondern auch dem Nächsten dient!

Ehrlichkeit in der Aussage, Respekt und Achtung vor dem Anderen sowie Verlässlichkeit im Handeln führen zu Glaubwürdigkeit der eigenen Person und verkörpern den Grundsatz von „Treu und Glauben“ im Umgang der Menschen miteinander.

In diesem Sinne tragen alle eine besondere Verantwortung, dass das oben genannte Prinzip verwirklicht werden kann:

  • Falsches Verhalten muss als solches benannt werden!
  • Die Schulordnung muss das Zusammenleben an der Schule regeln, d.h. gewaltfreier Umgang miteinander, getragen von gegenseitiger Achtung!
  • Eltern und Lehrkräfte übernehmen Vorbildfunktion!
  • Grundsätzliches muss zwischen Eltern und Lehrkräften abgesprochen werden!

Angestrebte Erziehungsziele:

Grundlage einer erfolgreichen Erziehung ist Vertrauen, das sich im gymnasialen Bereich u.a. in Neugier, Lernfreude, Arbeitswille und Ausdauer zeigt.

 

Seelische Entwicklung

 

Geistige Entwicklung

  • Achtung vor anderen Menschen und Lebensformen
  • Respekt vor anderen Religionen und  Weltanschauungen
  • Wertschätzung der eigenen Person
  • Kritische Selbsteinschätzung
  • Emotionale Erlebnis- und Ausdruckfähig­keit
  • Fundierte Allgemeinbildung
  • Fähigkeit zur Systematisierung von Informationen und Abstraktion
  • Kritisches Urteilsvermögen
  • Kreative Überwindung von Vorstellungsklischees
  • Ausdrucksfähigkeit, ästhetische Sensibilität und Gestaltungsfähigkeit im Musischen
  • Zielstrebigkeit, Disziplin und Leistungs­bereitschaft
  • Rechts- und Unrechtsbewusstsein

Körperliche Entwicklung

Soziale Entwicklung

 

  • motorische und körperliche Leistungsfähigkeit
  • Körperliche Erfahrungen
  • Freude an Bewegung
  • Gemeinschaftssinn
  • Toleranz auf der Grundlage von Konfliktfähigkeit und Kom­promissfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein, Zivilcourage sowie praktizierte Mitmenschlichkeit

  Unterricht und Unterrichtsgestaltung:

 

  • Unterricht und Unterrichtsgestaltung richten sich nach den Vorgaben der gültigen Lehrpläne.
  • Der Schwerpunkt unterrichtlicher Arbeit liegt auf dem altersgemäßen Wis­sens­erwerb.
  • Primäre Ziele sind dabei die Fähigkeit zur selbstständigen geistigen Arbeit und im Ergebnis ein hohes Maß an Allgemeinbildung sowie die Studierfähigkeit.
  • Es ist notwendig, Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, eine eigene, sinnvolle Lebensplanung zu entwickeln.
  • Unterricht muss geprägt sein von fachlicher Qualität und angemessener pä­dagogischer Betreuung. Dabei ist von Bedeutung, dass die Schülerinnen und Schüler erkennen, in welcher Beziehung das Gelernte zu den Anforderungen der Lebensrealitäten steht.
  • Zur Ausbildung gehören neben mathematischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen die Schulung der sprachlichen und gestalterischen Ausdrucksfähigkeit, die Entwicklung körperlicher Fähigkeiten, das Erlernen fachspezifischer Methoden und der sachgerechte Umgang mit den neuen Medien.
  • Besondere Bedeutung kommt der Förderung der Teamfähigkeit auf der Grundlage gegenseitiger Achtung zu. Möglichkeiten eröffnet fächerübergreifender Unterricht als Ergänzung zum vorhandenen Fachunterricht.
  • Die Unterrichtsgestaltung muss so beschaffen sein, dass das nötige Fordern von Leistung in einer für den Lernenden unbelasteten und weitgehend angenehmen Lernatmosphäre stattfindet.

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Leitbild des Otto-Hahn-Gymnasiums

Präambel

„Für die komplexen Herausforderungen unserer Welt werden Menschen gebraucht, die mit hoher Kompetenz, wacher Intelligenz und sozialer Verantwortung zu denken und zu arbeiten gelernt haben. Dazu müssen Begabungen systematisch erschlossen und entwickelt werden."

(Bundespräsident Roman Herzog, Frankfurter Allgemeine Zeitung 163/96)

 

Das Otto-Hahn-Gymnasium Geesthacht versteht sich als eine Schule, die in der Tradition der humanistischen Bildung die Entfaltung der Persönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler durch die Vermittlung von Wissen, Fertigkeiten und Werten ermöglicht. Wir treten ein für eine Erziehung zu einem verantwortlichen Umgang mit Freiheit, zu Verantwortung für sich selbst, für andere und für die Zukunft.

Als Europaschule fördert das Otto-Hahn-Gymnasium das europäische Bewusstsein und die Entwicklung einer europäischen Identität.

Das OHG bietet einen achtjährigen Bildungsgang, der es den Schülerinnen und Schüler mit einem anspruchsvollen Angebot ermöglicht, eine vertiefte allgemeine Bildung zu erlangen, die sie befähigt, ihren Bildungsweg an einer Hochschule oder in anderen berufsqualifizierenden Bildungsgängen erfolgreich fortzusetzen.

 

Leitbild des Otto-Hahn-Gymnasiums Geesthacht

Unser Leitbild beruht auf Werten, die wir als bewährte kennen und die wir erhalten, jedoch auch im Hinblick auf Veränderungen in unserer Gesellschaft weiterentwickeln wollen.

Unser Leitbild stützt sich auf drei grundlegende Säulen:

1. Schule als Raum des Miteinander und Füreinander

Wir, die Schulgemeinschaft des Otto-Hahn-Gymnasiums, begreifen unsere Schule als einen Ort, an dem wir im gegenseitigen Respekt miteinander arbeiten und leben und den wir gemeinsam gestalten.

Wir pflegen an unserer Schule eine offene Willkommenskultur und orientieren uns in unserem Schulleben an Werten wie:

  • Wertschätzung, Toleranz und Rücksichtnahme
  • Verantwortung füreinander und Hilfsbereitschaft
  • vorurteilsfreies Respektieren und Achten Fremder
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit

2. Schule als Ort des Lernens

Wir verstehen uns als lernende Schule, die Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler gemeinsam gestalten und kontinuierlich weiterentwickeln, daher

  • erwarten wir von unseren Schülerinnen und Schülern Neugier, Leistungsvermögen, Anstrengungsbereitschaft und Teamfähigkeit.
  • bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern eine anregende Lernumgebung in individuell und fächerspezifisch gestalteten Räumen.
  • ermöglichen wir forschendes und wissenschaftspropädeutisches Lernen in wechselnden Unterrichtsformen.
  • fördern wir ein vielfältiges kulturelles Lernen.
  • vermitteln wir fremdsprachliche Kompetenzen und fördern durch zahlreiche internationale Austauschmöglichkeiten interkulturelle Lernprozesse.
  • suchen wir im Rahmen des Lernens am anderen Ort außerschulische Lern- und Erfahrungsräume auf, um unseren Schülerinnen und Schülern Informationen „aus erster Hand" zu vermitteln.
  • stärken wir den Prozess der Berufs- und Studienorientierung.
  • gestalten wir altersgemäße schüleraktivierende Unterrichtsformen und gehen auf die individuellen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler ein.
  • fördern wir die Selbstständigkeit und Kooperation.
  • schulen wir die Methodenkompetenz und Selbstevaluation.
  • bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein Forum des sozialen und politischen En-gagements, indem wir vielfältige Aktivitäten ermöglichen und Veranstaltungen organisieren.

3. Schule als Ort des Lehrens

Wir werden getragen von dem Bewusstsein, dass schulischer Erfolg maßgeblich auf gutem Unterricht und der gegenseitigen Wertschätzung von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und Eltern beruht.

  • Die Lehrkräfte gestalten den Unterricht auf der Basis der Fachanforderungen kompetenzorientiert in verschiedenen Lernarrangements.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig über ihren Leistungsstand informiert und über ihre Entwicklungsmöglichkeiten unterstützend beraten.
  • Die Lehrkräfte entwickeln die Unterrichtsqualität durch kollegiale Zusammenarbeit, professionelle Gestaltung der Fachschaftsarbeit, interne und externe Fortbildungen und eine konstruktive Feedbackkultur.
  • Als Ausbildungsschule bilden wir in Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) angehende Lehrkräfte umfassend aus.

Aus den Säulen des Leitbildes ergeben sich konkrete Konzepte und Programme, die ständig weiterentwickelt werden, so zum Beispiel:

  • unser Ausbildungskonzept
  • unser Fahrtenprogramm
  • unser Europacurriculum
  • unser Förderkonzept
  • unser Methodencurriculum
  • Programme zum sozialen Miteinander (u.a. Patenschüler, Präventionsprogramm, Schulsanitäter, Konfliktlotsen)

 

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Fremdsprachenwahl

 

G 8

 1. Fremdsprache

 VI - Klasse 5:     Englisch

 2. Fremdsprache

 V - Klasse 6:      Französisch oder Latein

 3. Fremdsprache

 UIII - Klasse 8:   Latein oder Französisch

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Selbstorganisertes Lernen

Selbstorganisiertes Lernen ist fester Bestandteil des Schullebens am Otto-Hahn-Gymnasium. Unseren Schülerinnen und Schüler stehen dafür 5 Arbeitsräume mit jeweils 10 Arbeitsplätzen ganztätig zur Verfügung. In jedem Arbeitsraum sind jeweils 8 Plätze mit PC und Internetzugang ausgestattet.

Selbstorganisiertes Lernen ist Teil des Vertretungskonzepts der Schule und kommt in einigen Jahrgangsstufen der Sek. I und allen Jahrgangsstufen der Sek. II zum Tragen.

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2017 02 10 Schulplaner 16-17 1

Die Bestellfrist ist abgelaufen!
Siehe Aushang in der Schule,
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nach den Sommerferien zu kaufen.

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